Meine Personenmarke: Rechechemeisterin ;-)

Wie spannend ist das denn? Kerstin Hoffmann vom PR-Doktor hat ihre Blog- und Webparade zum Personal Branding neu ausgerufen.  Vor zwei Jahren war ich schon mal dabei und habe da die Recherchemeisterin schon mal vorsichtig erwähnt. Inzwischen hat sich einiges getan und ich finde es wirklich sehr interessant, zu schauen, was und weshalb.

Das netteste Erlebnis vorweg:
Als ich im letzten Sommer zu einer Veranstaltung kam, rief jemand aus der Gruppe, die da schon zusammenstand: „Da kommt ja die Recherchemeisterin!“ Wow, dachte ich, alles richtig gemacht.

Vom internen Autorinnenamen zum Markenzeichen

Seit der letzten Blog- und Webparade von Kerstin Hoffmann hat sich meine Webpräsenz geändert – noch stärker als vorher ist Petrol „meine“ Farbe. Bei dem Erlebnis da oben, trug ich – bewusst! – ein petrolfarbenes Kleid. Doch das allein bringt es natürlich nicht. Außerdem führe ich bei meinem Twitter-Account @Rechercheuse inzwischen den Namen „Recherchemeisterin“. Nur so konnte der Kollege das ja wissen, denn er kannte mich „nur“ von Twitter,

Foto Heike Baller als Recherchemeisterin
Und ja, das Bild drückt aus, wie ich mich fühle: Recherche macht Spaß und Seminare zu geben, ist eine Freude

Die verbesserte SEO der neuen Site hat ihren Anteil daran, dass ich besser gefunden werde. Bis auf zwei Aufträge, für die ich bewusst akquiriert habe, sind alle Anfragen im vergangenen Jahr „einfach so“ hereingeschneit.

Doch auch gute SEO für die Site insgesamt, ist nicht der Schlüssel für den Erfolg:

  • Regelmäßige Beiträge im Blog – durchschnittlich alle zwei Wochen ein Beitrag rund um Recherche
  • Regelmäßiges Posten in den sozialen Medien – und dort eben nicht nur meine Angebote raushauen, sondern Gespräch, Austausch, Meinung und Gesicht zeigen und auch andere Angebote sichtbar machen
  • Gutes Feedback für meine Seminare und Workshops oder auch meine Recherchedienstleistungen – das sich auch in den Referenzen auf meiner Site niederschlägt
  • Als Gast bei anderen in Blog oder Podcast mein Wissen zu teilen und zu diskutieren

– das alles wirkt zusammen, dass ich jetzt, rund sieben Jahre nach meinem Wunsch, als Recherchemeisterin bekannt zu sein, tatsächlich die Recherchemeisterin bin ?

Was ich nicht mache: Redaktionspläne und dergleichen längerfristige Festlegungen. Vermutlich könnte mich ein durchdachtes Konzept noch mal weiter pushen – aber nein: Ich kann einzelne Projekte mit drei oder vier „Folgen“ planen, aber nicht mehrere Monate der gar ein Jahr. Deshalb:

Ausblick auf die Recherchemeisterin – möglich? Nein …

Mal schauen, wie sich das weiter entwickelt. In diesem Jahr steht die erste Jahreshälfte stark unter dem Zeichen „Seminar“ – insgesamt drei Seminare und ein Online-Semianr für Lehrerinnen und Lehrer neben meinem regelmäßigen Angebot an der Uni Köln. Außerdem noch spezielle Zielgruppenseminare für Buchmenschen, Bibliotheksmenschen und andere.

Die Digitalisierung in Schulen gehört zu meinen persönlichen Anliegen und das über den Aspekt der Recherchekompetenz hinaus. Da wag ich mich aus meiner Nische und schreibe schon mal provokativ. Aber ich bin keine Politikerin. Ich bin Rechercheurin.

Symbolbild Unterrichtssituation zu "Jedes Kind muss programmeiren können" und zu Recherchemeisterin

Natürlich biete ich neben meinen Seminarangeboten bei verschiedenen Bildungsträgern weiterhin Recherchedienstleistungen an. Beide Aspekte meiner Tätigkeit gehen Hand in Hand: Um gute Rechercheergebnisse liefern zu können, muss ich auf dem Quivive sein; um anderen zu zeigen wie es geht, erst recht. Denn schließlich verändert sich mein Arbeitsgebiet ständig.

Also gilt auch für die Recherchemeisterin der alte Spruch von der Übung, die den Meister, resp. die Meisterin macht – v. a. wenn „Übung“ nicht im Sinne von „Etüde“, sondern im Sinne von „täglicher Praxis“ verstanden wird.

Auch wenn ich den Namen Recherchemeisterin bei Twitter inzwischen stolz führe – meine Website bleibt Profi-Wissen. Denn auch das ist eine Wahrheit: Eine gut eingeführte Website sollte man nicht gering schätzen. Wahrscheinlich ist „Recherchemeisterin“ damit keine vollgültige Personenmarke. Das macht mir erst mal nichts aus. Wer weiß, wie sich mein Angebot noch weiter entwickelt. Denn eins haben mich die mauen Jahre gelehrt: Das mit dem Planen funktioniert bei mir nur bedingt. Zu oft hat mir das Leben dazwischen gegrätscht. Ich seh das inzwischen gelassen. Ich weiß, wer ich bin in meinem Business und ob ich Sie nun unter meinem Namen oder mit meiner Website oder als Recherchemeisterin von meinen Angeboten überzeugen kann, ist dann nachrangig. Oder sehen Sie das anders? Dann gern her mit Ihrer Einschätzung. Feedback in jeder Form ist wichtig, um mich zu positionieren.

3 comments on “Meine Personenmarke: Rechechemeisterin ;-)

  1. Danke, liebe Heike, für die Einblicke in deine Positionierungsaktivitäten. Für mich bist du definitiv die Recherchemeisterin. Weniger weil du das als Marke trägst, sondern weil ich weiß, wie unglaublich gut du Recherche beherrscht und vermitteln kannst. Du könntest als Marke auch Recherche-Profi oder Recherche-Expertin tragen, das würde für mich keinen Unterschied machen. Insofern hast du recht, wenn du sagst, dass zunächst das Angebot überzeugen muss. Dann folgt das Branding automatisch.
    Beste Grüße
    Cordula
    (die Expertenbuch-Expertin ;o))

    1. Liebe Cordula, vielen Dank für deine Worte. Die Rechemeisterin hat gegenüber den anderen Bezeichnungen den Vorteil, plastischer zu sein. „Expertin“ ist viel neutraler.
      Liebe Grüße von Expertin zu Expertin
      Heike

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