Literaturrecherche – mit RSS-Feeds

voller Schreibtisch, RecherchedienstleistungenAnstelle von Alerts bieten verschiedene Bibliotheken auch RSS-Feeds an, um eine Suche zu “automatisieren”. Der Vorteil gegenüber Alerts: Für RRS-Feeds benötigen Sie in der Regel keinen Account.

Hier kommen ein paar Beispiele:

ZBW – EconBiz

Am Ende der Ergebnisseite gibt es ein kleines Icon:

EconBiz ZBW Rss-Feeds
RSS-Feeds-Icon

Bei Klick gibt es die “bekannte” Seite, die mir erlaubt, RSS-Feeds zu abonnieren – über meinen Mail-Account oder als dynamisches Lesezeichen. Das variiert je nach dem benutzen Browser.

Im Gegensatz zu den Optionen bei den Alerts, wo ich die Zustellhäufigkeit einstellen kann, bekomme ich hier sofort eine Meldung, wenn etwas zur Liste hinzukommt.

Gateway Bayern – RSS-Feeds bei Bibliotheksverbund

Hier heißt es:

Gateway Bayern RSS-Feeds Atom-Feeds
RSS-Feeds beim Gateway Bayern werden im Atom-Format weitergegeben

Netterweise wird die Bedeutung dieses Icons gleich mit reingeschrieben 🙂 Verfahren – wie oben.

 

PubMed – sowohl Alert als auch RSS-Feeds

Bei PubMed liegt der Button für die RSS-Feeds direkt neben dem für die Alerts:

PubMed RSS-Feeds
Sehr direkt und damit nutzerfreundlich

Im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Angeboten sieht es bei der PubMed so aus, wenn man den Button anklickt:

RSS-Feeds bei der PubMed
Kurz und knapp

Die endgültige “Bestellung” kommt so daher:

RSS-Feeds bei PubMed bestellen
RSS-Feeds bei PubMed bestellen

 

 

 

Wer bietet alles RSS-Feeds an?

Die Vielzahl an Bibliotheken ist groß – selbst wenn man nur die Uni-Bibliotheken anschaut. Deshalb kann ich die Frage nicht beantworten. Erstaunlich finde ich eher, wo es einen solchen Service nicht gibt:

  • KVK
  • HBZ
  • GBV
  • Hebis
  • SWB

also bei den meisten Bibliotheksverbünden. Einzelne UB bieten diese Möglichkeit aber durchaus:

  • Universität Mannheim
  • TU Freiberg
  • ULB Düsseldorf
  • SUB Hamburg

Sie werden also bei Ihrer Bibliothek nachschauen müssen, ob die Nutzung von RSS-Feeds vorgesehen ist.

RSS-Feeds oder Alert?

Zwei Methoden, um “Dauersuchaufträge” zu erteilen und zu verwalten: Und wo liegen die Unterschiede?

Mir ist ja besonders aufgefallen, dass bei Alerts meist ein Account benötigt wird, also eine Schranke im Zugang besteht. Besonders deutlich finde ich das bei PubMed, wo beide Versionen angeboten werden und sie auch unterschiedlich gehandhabt werden. Ich stelle hier noch mal die Screenshots rein:

RSS-Feeds bei der PubMed
So sieht das “Formular” zur Bestellung eines RSS-Feeds bei PubMed aus

Das Formular für einen Alert verlangt 1) eine Authentifizierung bspw. über Ihr Googlekonto und kommt dann 2) etwas ausführlicher daher:

PubMEd Alert Formular vs Rss-Feeds
Für den Alert können die Suchbegrriffe extra eingegeben werden – orientiert sich alos nicht an einer ersten Suche wie bei den  RSS-Feeds

Aber egal, welche Version Sie nutzen – Sie haben sowohl mit Alerts als auch mit RSS-Feeds ein Instrument an der Hand, längerfristige Literaturrecherchen zu automatisieren. Das erleichtert die Arbeit schon sehr.

Und wie immer: Für Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung:

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