Literaturrecherche – gewusst wie: Recherchedokumentation

Letzte Woche habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie die Begriffe für ihre Literaturrecherche „in den Griff“ bekommen können. Heute geht es darum, wie Sie sicher sein können, alle Optionen der Suche berücksichtigt zu haben.

Sie haben ja einerseits nun Ihre Suchbegriffe, andererseits gibt es aber in der Regel mehrere Suchorte: OPACs, Fachdatenbanken, evtl. ein Tool Ihrer Literaturverwaltungssoftware. Das lässt sich nicht immer alles auf einmal abgrasen. Da hilft es, wenn Sie notieren, welche Suchbegriffe bei welchem Suchort was ergeben haben:

Ein paar Begriffe aus "meinem" Thema ergeben je nach Suchort eine unterschiedliche Anzahl an Treffern - nicht alle sind immer brauchbar, also ist es sinnvoll zu notieren, wie viele nun übernommen wurden
Ein paar Begriffe aus „meinem“ Thema ergeben je nach Suchort eine unterschiedliche Anzahl an Treffern – nicht alle sind immer brauchbar, also ist es sinnvoll zu notieren, wie viele nun übernommen wurden

Wenn Sie bevorzugt in Meta-Katalogen wie dem KVK recherchieren, ist die Spalte „Ergebnis“ nicht wirklich hilfreich, weil hier die Ergebnisse nach den Einzelkatalogen aufgelistet werden. Ansonsten gibt diese Spalte aber über „fruchtbare“ Begriffskombinationen Auskunft.

Suche in bei Google Scholar*

Suchmaschinen bieten andere Möglichkeiten als Datenbanken udn Kataloge. Deshalb gibt es für Google Scholar eine andere Suchmethode: alle Begriffe in einer Formel angeben:

(Mädchenliteratur ODER Mädchenbuch ODER Jugendliteratur) UND 19. Jahrhundert UND (Wandel ODER Umbruch)

*Den Abschnitt unter dieser Überschrift habe ich am 8.10.2020 aktualisiert.

Viel Erfolg bei Ihrer Literaturrecherche. Als kleine Hilfe bekommen Sie hier eine Tabelle zur Recherchedokumentation: Tabelle Recherchedokumentation

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.