Googeln mit der Infografik von Hackcollege, Teil 2

— ! Diese Artikelreihe ist nur noch von historischem Interesse – seit 2012 hat sich bei Google eine Menge geändert. H. B. im Juni 2022 —

Hackcollege hat seine Grafik in erster Linie für Studenten gedacht – das können wir deutlich erkennen, weil wir heute Google-Scholar kennenlernen:

© Hackcollege

Ähnlich wie intitle oder filetype grenzt author die Suche zu einem der Wörter ein: Hier werden Autorennamen vorausgesetzt. Denken Sie daran: kein Leerzeichen zwischen author:Name.

Genau wie in der normalen Googlesuche definieren die Anführungszeichen eine Phrase, die unverändert gesucht wird. Bei Autorennamen in wissenschaftlichen Publikationen wird bei der Angabe auf überflüssige Zeichen wie Punkte oder Leerzeichen gern verzichtet. Wenn Sie also etwas vom gerade erfundenen Johann-Christian Schulze suchen, schreiben Sie „jc schulze“. Das ist erst ungewohnt, geht aber schneller ;-). Damit ist jetzt auch das kryptisch wirkende „tp buttz“ da oben klar, oder?

Noch zu abstrakt? So sieht meine Ergebnisseite aus, wenn ich nach meinem Thema „Mädchenliteratur“ und der Autorin Grenz suche:

Google-Scholar Ergebnis "Mädchenliteratur"
Scholar-Suche „Mädchenliteratur“

Was Sie in der Grafik hier nicht finden, ist der Hinweis auf die zusätzlichen Informationen, die die Suchergebnisse bieten – z. B. wie oft ein Titel zitiert wurde oder in welchem Verhältnis er zu anderen steht, ob es „ähnliche Artikel gibt oder mehrere Versionen. Darum kümmern wir uns später noch mal. Da kann man sich nämlich herrlich von Link zu Link hangeln und unsystematisch bibliographieren. Sehr spannend – wenn auch nicht immer effizient.

Das wars diese Woche schon. Nächste Woche kommt der nächste Abschnitt der Infografik von Hackcollege dran.

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