Correct!V – Gemeinnütziges Rechercheportal gegründet

Das ist ja eine spannende Sache:

Der Journalist David Schraven hat das gemeinnützige Recherchebüro Correct!V gegründet- kress zitiert in seinem Beitrag die Selbsteinschätzung von “eine Antwort auf die Medienkrise” -, das investigative Recherche liefern soll.

1849 - Karikatur Die unartigen Kinder

Die Pressefreiheit gehört 1849 zu den unartigen Kindern, die der Schulmeister züchtigt. Wir haben da heute eine ander Einstellung; investigativer Journalismus ist für Demokratie unabdingbar.

Der Hintergrund: Für investigativen Journalismus fehlt oft das Geld in den Redaktionen – ein Schaden für das Informationsrecht von Bürgerinnen und Bürgern.

Correct!V will nun solchen investigativen Journalismus für Zeitungs- und Rundfunkredaktionen erbringen. Ein Hilfsmittel dazu: der anonyme Briefkasten. Für Informationen, die an die Öffentlichkeit gehören, deren Urheber aber nicht  dorthin wollen – aus welchen Gründen auch immer. Dazu gibt es dann Tipps, wie die Informationsübergabe auch wirklich anonym bleibt: ein Gerät ohne Zgangsbeschränung und dann ein USB-Stick o. Ä. oder mittels TOR-Technik.

Gemeinnützig klingt erst mal nach: Da kann ich als Rechercheurin oder Journalistin kein Geld verdienen. Stimmt nicht! Das Projekt wird über Stiftungsgelder, Mitgliedsbeiträge und Spenenden finanziert. Startkapital sind 3 Millionen Euro von der Brost-Stiftung in Essen. MItgliedsbeiträge sind ein weiteres finanzielles Standbein. Ein Anreiz: Mitglieder können nicht nur exklusiven Einblick in Rechercheunterlagen bekommen, sondern auch mitbestimmen, welchen Themen Correct!V nachgeht.  Spenden sind jederzeit willkommen. Da Correct!V als gemeinnützige Einrichtung gilt, sind Zuwendungen steuerlich abstzbar.

Wer also bei disem Projekt mitwirken will, hat mehrere Optionen – auch als Journalistin, denn Correct!V sucht Mitarbeiterinnen: Bewerbungen erwünscht.

Schon eine tolle Sache und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Profi-Wissen bietet  ja eher wissenschaftliche Recherchen an – ich bin keine Journalistin und werde da nicht mitmachen. Ich wünsche den Kolleginnen und Kollegen von Correct!CV aber auf jeden Fall viel Erfolg.

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Thema 1914: Radiotipps zum ersten Weltkrieg – WDR und Deutschlandfunk

Der erste Weltkrieg wird auch in den Medien ausführlich behandelt. So gibt es ab 12.7. auf WDR 3 eine Reihe zu Musik aus der Zeit. Sieben Länder nimmt sich die Senung “Variationen” vor:

  • 12.7.: England
  • 19.7.: FrankreichStuckhorn
  • 26.7.: Österreich
  • 2.8.: Polen und Ungarn
  • 9.8.: Deutschland
  • 16.8.: Russland
  • 23.8.: die skandinavischen Länder

Gut eineinhalb Stunden gehen die Sendungen dem, nach, was der Krieg mit dem Musikschaffen im Lande machte.

Auf WDR 5 – um bei einem meiner “Haussender” zu bleiben – ist der erste Weltkrieg vom 28.7. bis 1.8. Wochenthema; klar, am 1.8.1914 brach der Weltkrieg aus, zumindest in Deutschland. Schwerpunkt: Wie der erste Weltkrieg NRW, bzw. die Regionen, die heute NRW sind, veränderte.

Im Deutschlandfunk  geht am 2.8. Andreas Noll dem Einmarsch deutscher Truppen in Belgien nach und was heute davon geblieben ist. Eine Woche später, also am 9.8., gibt es ein Hörspiel über die Folgen der Schlacht von Verdun.

Es gibt noch mehr – vielleicht haben Sie ja auch einen Tipp?

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Suchmaschinenporträts: Personensuchmaschine Yasni

Obwohl – das ist ja eigentlich eine Irreführung (meinerseits ;-) ): Eine Suchmaschinen ist yasni ja gar nicht, auch wenn die Kurzbezeichnung “Personensuchmaschine” sich für diese Art von Diensten eingebürgert hat. Vielmehr handelt es sich um einen Aggregatoren, der im Netz frei verfügbare Informationsschnipsel hübsch aufbereitet und zusammengefasst auf einer Seite anbietet. Das jedenfalls bietet die dritte der Suchzeilen auf der Startseite an: Informationen über Personen.

Suchzeile, um Infroamtionen über einen Namen herauszufinden, die im Netz fei vefügbar sind

Suchzeile, um Informationen über einen Namen herauszufinden, die im Netz fei vefügbar sind.

Wenn ich hier einen Namen eintippe, bekomme ich nach Rubriken sortiert unterschiedliche Ergebnisse: Bilder, Daen aus sozialen Netzwerken, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Selbst bei meinem Namen, der nicht besonders häufig ist, gibt es da Einträge, die nicht zu mir gehören, sondern zu Namensschwestern irgendwo im deutschsprachigen Raum (mit “Köln” hinter meinem Namen wirds dann übersichtlicher – aber das hilft bei manchen Namen auch nicht weiter – Martin Schulz gibt’s auch in Recklinghausen mehrfach …):

Gut, dass bei den Netzwerk-Profilen die Ortsangabe dahinter stehen - da kann man direkt filtern

Gut, dass bei den Netzwerk-Profilen die Ortsangabe dahinter stehen – da kann man direkt filtern

Ganz oben findet sich eine Anzahl von Stichwörtern, die mit dem Namen verbunden sind – teils zu mir gehörend, teils nicht. Der Zensur-Button rechts und bei den Bildern oben scheint zu funktionieren: Ich habe eines der Profilbilder “zensiert” und bei der nächsten Suche ist es nicht wieder aufgetaucht. Was für Möglichkeiten …

Aber mal ehrlich: Das Bild ist nach wie vor im Netz unterwegs und kann gefunden werden (über Cache-Funktionen, über die Waybackmachine). Andererseits, wenn ich hingehe und versuche, eine Telefonnummer zu löschen, dann werde ich gefragt, ob ich dazu berechtigt bin. Bin ich, klar, oder? Es geht ja um meine – alte – Telefonnummer.

Ich habe eine Telefonnumer zensiert ...

Ich habe eine Telefonnumer zensiert …

Da wird mir zugesichert, meine Telefonnummer komme auf eine Liste zu löschender Telefonnummern für EU-Nutzer; in den USA und weltweit darf das Ergebnis weiter ausgewiesen werden? Übrigens hat sich Yasni mit dem blauen Bestätigungslink aufgehängt …  Also ob das so klappt? Und vor allem: Ich hätte da jetzt auch eine andere Telefonnummer “löschen” lassen können – bei Fritz Müller oder Greta Schulze oder wasweißich. An eine echte Löschung ist unter diesen Umständan ja wohl nicht zu denken. Und außerdem:

Yasni bietet auch ganz professionell Datenlöschungen an – das kostet dann  aber.

Wer auf der Startseite von Yasni in die oberen Suchfelder was eingibt, bekommt zu einem bestimmten Stichwort seine “Wettbewerber” gezeigt – und zwar egal, welches der Suchfelder (“ich suche Personen zu …” oder “ich kann/biete …”) man nutzt – die Ergebnisse sind identisch. Diese beiden oberen Suchfelder halte ich für nicht sinnvoll.

Kritik

Yasni kan einem einen Überblick darüber verschaffen, welche Informationen im Netz frei verfügbar sind – zu einem Namen, nicht zu einer Person. Den jeweiligen Anteil muss man selbst raussuchen, denn dass ein Name nur ein einziges Mal vorkommt, ist unwahrscheinlich. Die vorgebliche Möglichkeit, Daten zu löschen, macht auf mich einen unseriösen Eindruck – es kann sich nur um eine Filterfunktion von yasni handeln, so dass die Ergebnisse hier nicht mehr auftauchen. Und das sagt genau nix über deren weiterexistenz im Internet aus.

Yasni ist keine Suchmaschine -

Um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Einzelheiten zu einer Person im Internet frei  zu erhalten sind, kann das ein Augenöffner sein – um gezielt belastbare Informationen zu einer Person zu finden, tendiere ich dazu, die einzelnen Suchergebnisse meiner Suchmaschine(n) durchzuschauen. Übrigens sieht das auch die Suchfibel so …

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Nachrichten von vor 100 Jahren – aera magazin

Wollen Sie wissen, was an den Höfen Europas vor 100 Jahren passierte? Bitte schön: aera magazin – breaking history bringt die Nachrichten des Tages – mit 100-jähriger Verspätung online. Hier geht es um Nachrichten von Hofe,aber auch zu Politik, Kultur und Gesellschaft und Wirtschaft gibt es die – damals – neuesten Berichte. “Kaiser TV” bietet zur Zeit nur einen Beitrag und “Mode” sowie “Die neue Wohnung” sind noch leere Rubriken – immer mal wieder vorbeischauen könnte sich lohnen.

Schön sind auch die Werbeanzeigen, die rechts immer neu eingespielt werden. Sooo viel hat sich da nicht geändert ;-) .

EncycBrit1913.jpg

Werbung für die Encyclopaedia Britannica von 1913

Den Tipp habe ich von Wibke Ladwig von Sinn und Verstand - vielen Dank dafür.

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Thema 1914: Tagebucharchiv

Nein, im Deutschen Tagebucharchiv werden natürlich nicht nur Tagebücher aus dem ersten Weltkrieg aufbewahrt, sondern aus vielen Jahren. Doch wird hier am 27.6.2014 – einen Tag vor dem 100. Jahrestag der Ermordung von Kronprinz Franz Ferdinand in Sarajevo – ein Tagebuchprojekt besonderer Größe vorgestellt; ein guter Anlass, um auf diese Einrichtung hinzuweisen.

August Müller Tagebucheintrag

Tagebuch zu schreiben ist keine längst vergangene Sitte – auch heutzutage notieren viele Menschen, was sie bewegt. Manches davon mag sich später ebenfalls im Tagebucharchiv finden, als Quelle für die Forschung

Kurz zum Projekt: Die Autoren Herbert Kapfer und Lisbeth Exner haben in den Tagebuchbeständen geforscht (davor stand die Arbeit, die rund 200 Tagebücher zu verschlagworten und ggfs. zu transkribieren!) und eine Collage erstellt, in der vielfältige Stimmen schildern, was sie im Jahr 1914 erlebt haben: Militärangehörige aller Chargen, aber auch Seelsorger und Angehörige von Soldaten und Offizieren. Seit dem 18.6.2014 ist der erste von drei geplanten drei Bänden der “Verborgenen Chronik” erhältlich und wird  am 27.6.2014 im Bürgersaal des Rathauses in Emmendingen vorgestellt. (Zum Buch gibt’s dann noch mal mehr auf der Kölner Leselust)

Das Tagebucharchiv sammelt seit 1998 nicht nur Tagebücher sondern auch private Briefwechsel und Lebenserinnerungen. Diese zur Zeit rund 12.500 Zeitzeugnisse vom 18. bis ins 21. Jahrhundert werden zu Recherchezwecken zugänglich gemacht – durch Verschlagwortung und Transkription. Hier recherchieren z. B.:

  • Journalisten
  • Autoren von Sachbüchern und Romanen
  • Historiker
  • Soziologen
  • Studenten

Es gibt Projekte für Schulklassen – Geschichte persönlich sozusagen.

Geregelt wird das Angebot durch die Nutzungsordnung. Anfallende Kosten für Vorabrecherchen, Unterstützung vor Ort und Kopien regelt die Gebührenordnung.

Finanziert wird der Veren von verschiedenen Stellen - von der Stadt Ememrdingen über das Land Baden-Württemberg bis hin zu Einzelspenden.

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Suchmaschinenporträts – Heute: DuckDuckGo

Google kennen wir alle – es gibt aber noch mehr Suchmöglichkeiten im Internet. In dieser Reihe stelle ich Ihnen in kurzen Porträts weitere Suchmaschinen vor. Heute: DuckDuckGo.

DuckDuckGo hat als Favicon einen charmanten Erpel zu bieten – aber das ist noch nicht alles. Die Suchmaschine bietet außerdem anonyme Suchen; die ausführliche Version für den Privatsphäreschutz schildert, wie das funktioniert. Wichtig dabei: Die Suchbegriffe werden nicht übermittelt – so wird zwar der Besuch einer Website auf der Zeilseite registiriert, aber nicht die Suche, die dahin geführt hat. Hübsch dazu sind diese illustrierten Erklärungen: Dontbubble.us und Donttrack.us

Die Ergebnisseite einer Suche zeigt die Quellen direkt an und zwar unterhalb von Link und Snippet:

Diese Quellenanagabe birgt dann noch eine Besonderheit

Diese Quellenanagabe birgt dann noch eine Besonderheit

Wenn es mehrere Ergebnisse aus einer Quelle gibt, kann man sie sich anzeigen lassen:

Alle Ergebnisse aus einer Quelle gebündelt.

Alle Ergebnisse aus einer Quelle gebündelt.

Dier Ergbnisse werden in einer einzigen langen Liste ausgegeben – kein Blättern nach 10 Ergebnissen nötig :-)

DuckDuckGo bietet Nutzern die Möglichkeit, ihr Wissen miteinzubringen.

Bei mehrdeutigen Begriffen werden mehrere Optionen auf der Ergebnisseite angeboten (ähnlich wie bei Wikipedia die Seiten zur Begriffserklärung):

DuckDuckgos Beispiel: Was kann alles mit "orange" bezeichnet werden.

DuckDuckgos Beispiel: Was kann alles mit “orange” bezeichnet werden.

Ich habs mal mit “Bank” versucht:

und habe oben eine Leiste mit ankllickbaren Begriffserläuterungen erhalten

und habe oben eine Leiste mit ankllickbaren Begriffserläuterungen erhalten

Mit der Auswahl von “Bood Bank” bekam ich die dann relevanten Ergebnisse:

Nun kann ih die passenden Treffer durchsuchen

Nun kann ich die passenden Treffer durchsuchen

Die DuckDuckGo-Community sucht immer noch Leute, die  helfen, schnelle Antworten zu finden oder die bei der Übersetzung mitarbeiten. Der Schwerpunkt liegt gerade bei etwas komplexeren Suchen (s. mehrdeutige Begriffe) auf amerikanischen Seiten – für die meisten “normalen” Anfragen aus Beruf, Freizeit usw. ist DuckDuckGo aber eine gute Alternative zu Google.

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Suchmaschinenporträts – heute: Ecosia

Google kennen wir alle – es gibt aber noch mehr Suchmöglichkeiten im Internet. In dieser Reihe stelle ich Ihnen in kurzen Porträts weitere Suchmaschinen vor. Heute: Ecosia

Wenn mans genau nimmt, könnte man auch Ecosia als Metasuchmaschien bezeichnen, denn sie greift auf mehr als eine, nämlich zwei Quellen zu: Yahoo und Bing.  Eigene Algorithmen sorgen  – nach eigener Aussage – für eine Optimierung der gesammelten Treffer. Den Anfang einer Trefferseite machen die Anzeigen:

Die ersten drei Links sind Werbung - die Ergebnisse danach sind gut ;-)

Die ersten drei Links sind Werbung – die Ergebnisse danach sind gut ;-)

Nun ja, die Werbung dient in diesem, Fall ja auch einem guten Zweck. Bei den Suchergebnissen kann ich entscheiden, ob ich bei Online-Käufen Ecolinks nutze – das sieht dann so aus:

Manche Anbieter unterstützen Ecosias Baumpflanzaktion aktiv - das kann bei Online-Einkäufen eine Entschedungshilfe sein.

Manche Anbieter unterstützen Ecosias Baumpflanzaktion aktiv – das kann bei Online-Einkäufen eine Entschedungshilfe sein.

Inhaltlich bietet Ecosia gute Treffer; die Zusammenführung der beiden  – anderen – großen Suchmaschinen mit eigenen Algorithmen scheint also zu funktionieren ;-)

Ein eigenes Blog ist ebenfalls vorhanden – hier werden Firmeninfos oder Tipps zu ökologischen Themen veröffentlicht.

Wer also Yahoo- und/oder Bing-Ergebnisse sehen will, kann hier beides bekommen und noch was fürs ökologische Gewissen tun. Nähere Einzelheiten zu dem Aspekt der Nahhaltigkeit, resp. der Ökobilanz gibt es bei der Ecosia-Seite bei Wikipedia unter Kritik – der von Yahoo und Bing/Microsoft vernachlässigte Aspekt der Nachhaltigkeit wird bei Ecosia durch den Ankauf von CO2-Emmissionszertfikaten berücksichtigt.

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Suchmaschinenporträts – heute: Yabado

Google kennen wir alle – es gibt aber noch mehr Suchmöglichkeiten im Internet. In dieser Reihe stelle ich Ihnen in kurzen Porträts weitere Suchmaschinen vor. Heute: Yabado

Yabado ist ebenfalls eine Metasuchmaschine. Die Namensliste in der rechten Spalte zeigt an, welche Suchmaschinen für die Ergebnisse abgefragt wurden. Unter „Quellen“ kann man diese Suchmaschinen ab- oder hinzuwählen.

So sieht eine Ergebnisseite aus

So sieht eine Ergebnisseite aus

Die Auswahl ist nicht so sehr groß, es sind kleinere Suchmaschinen. Andererseits macht  es die kleine Auswahl eher möglich, sich jede Suchoption mal genauer anzuschauen.

Eingie davon haben v. a. SEO im Sinn – das kann nutzen, muss es aber nicht.

Yabado (Beta-Version!) versichert in den FAQ, dass mit allen Suchmaschinen, die da auftauchen, Absprachen über die Nutzung der Suchergebnisse gelten – auch einen Gedanken wert.  Hinter jedem Suchergebnis steht in grau die jeweilige Suchmaschine. Wer also weiß, dass eine oder mehrere dieser Suchmaschinen für die eigenen Recherchen relevant sind, ist mit Yabado sicher gut bedient. Wenn bestimmte Suchmaschinen so gar keine Ergebnisse liefern, können sie abgewählt werden.

Auch Yabado bietet anonyme Suchen – keine Speicherung der IP, keine Cookies.

Ein weiteres Angebot von Yabado ist eine eigene Toolbar. Darin gibt es eine Bewertungsmöglicheit für einzelne URLs. Das funktiniert auch ohne Registrierung bei der Yabado-Community, nützt aber ihr und den anderen Nutzern.

Die Suchbegriffe einer Suche können direkt bei der Suchanfrage “markiert” werden, so dass Sie auch ohne “Strg + f“  Ihre Suchbegriffe schnell entdecken können.

Insgesamt bietet Yabado ein par interessante Tools. Die Menge der Suchergebnise ist eher gering – da beschleicht einen dann doch schon mal die Frage, ob das alles sein kann. Aber als ergänzende Suchmaschine – why not ;-) ?

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Suchmaschinenporträts – heute: Ixquick

Google kennen wir alle – es gibt aber noch mehr Suchmöglichkeiten im Internet. In dieser Reihe stelle ich Ihnen in kurzen Porträts weitere Suchmaschinen vor. Heute: Ixquick

Ixquick garantiert anonyme Suchen: Alle Suchen laufen anonym ab, Ixquick selber speichert ebenfalls keine Daten. Der Vorteil liegt darin, dass vorherige Suchen nicht die Ergebnisse einer neuen Suche beeinflussen können.

Nette Spielerei: Oben rechts hängt ein Birnchen – die Stelle, an der Sie die Benutzeroberfläche ändern können. Bei mir sieht das jetzt so aus:

Einige der Benutzeroberflächen unterscheiden sich von der Standardform darin, dass alle Optionen eng beieinander stehen - das finde ich hilfreich. Und die Seifenblase ist doch hübsch, oder?

Einige der Benutzeroberflächen unterscheiden sich von der Standardform darin, dass alle Optionen eng beieinander stehen – das finde ich hilfreich. Und die Seifenblase ist doch hübsch, oder?

Die Transparenz des Unternehmens soll auch dadurch gezeigt werden, dass es eine Seite mit den Kurzbiographien von Managern gibt.

Bei Ixquick handelt es sich um eine Metasuchmaschine, d. h. bei jeder Suche werden verschiedene Suchmaschinen gleichzeitig abgefragt – so entsteht eine breitere Datenbasis. Mit Hilfe von Sternsymbolen zeigt Ixquick an, wie viele der Suchmaschinen den jeweiligen Treffer als besonders passend  eingestuft haben; wenn man die Sterne mit dem Mauszeiger berührt, erscheinen die Namen der jeweiligen Suchmaschinen.

Verschiedene Sucheinstellungen, wie z. B. wie Filter, Sprache oder  die Möglichkeit der Phrasensuche mit Anführungszeichen („gefährlich ists den Leu zu wecken“) können unter „meine Einstellungen“ gespeichert werden.

Neben Sprache und Schriftgröße können Sie auch Filter einstellen oder die Suchergebnisse gegliedert anzeigen lassen.

Neben Sprache und Schriftgröße können Sie auch Filter einstellen oder die Suchergebnisse gegliedert anzeigen lassen.

Wenn Sie Google-Ergebnisse bevorzugen, können Sie mit Startpage arbeiten, einem Ableger von Ixquick. Die Bedingungen sind in Sachen Anonymität dieselben, nur dass als Suchbasis ausschließlich Google genutzt wird. Wenn Sie auf der Startseite von Startpage (;-) ) über “Infos dazu” fahren, erscheint ein Info-Kasten mit den Hauptmerkmalen einer Startpage-Suche.

Es kann interessant sein, die Ergebnisse zu vergleichen ;-)

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Thema 1914: Mit Achim Konejung in der VHS Leverkusen am 3.6.2014

Anhand historischer Fotografien und Filmaufnahmen zeigt Achim Konejung unter dem Titel “Siegfrieds Fluch – Das Rheinland und der erste Weltkrieg”  die Auswirkungen des ersten Weltkriegs auf das Rheinland – schon zu Kriegszeiten selber, aber auch in der Zeit nach 1918. Es handelt sich um eine Multivisionsveranstaltung, die Achim Konejung live kommentiert. Neben Bildern von Frauen und Kindern im Kriegsalltag – z. B. in Rüstungsfabriken und Kriegskindergärten – gehören auch die Auswirkungen von Luftkrieg und Evakuierung dazu.

Wann: Am Dienstag, 3.6.2014, 19:00 bis 20:30 Uhr

Wo: Forum – Kommunales Kino, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen

Kosten: 7,- €

Anmeldung hier möglich.

 

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